Vitamine im Fokus: Vitamin B6

Vitamin B6 ist ein wasserlösliches Vitamin, das auch als Pyridoxin bekannt ist. Entdeckt wurde es 1934 durch die Isolation aus Reiskleie. Der Körper kann es nicht selbst herstellen, weshalb es diesem zugeführt werden muss. In erster Linie geschieht dies über die normale Nahrung, da viele pflanzliche und tierische Lebensmittel Vitamin B6 in ausreichender Menge enthalten. Dazu gehören bspw. Lebensmittel wie Avocados oder Bananen, Nüsse und Fisch, Geflügelfleisch, aber auch Innereien wie Leber.

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Vitamin B6?

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der Referenzwert von männlichen Erwachsenen bei ca. 1,5 mg pro Tag. Weibliche Erwachsene sollten ca. 1,2 mg pro Tag aufnehmen. Der individuelle Bedarf richtet sich auch nach dem Proteinhaushalt, da Vitamin B6 insbesondere im Stoffwechsel der Aminosäuren eine wichtige Rolle spielt.

Und unser Körper benötigt Vitamin B6!

Denn Pyridoxin trägt bspw. zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Immun- und Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Ein Mangel an Vitamin B6 kann – bei abwechslungsreicher Ernährung – nur in den seltensten Fällen auftreten. Zu diesen Fällen gehören chronische Störungen der Verdauung ebenso wie Alkoholsucht oder Wechselwirkungen von Medikamenten.