Oxidativer Stress? Was hat das mit mir zu tun?

Eine ganze Menge! Denn jeder von uns setzt seinen Körper vielen Einflüssen aus, die oxidativen Stress hervorrufen können – und das beinahe täglich! Rauchen Sie, treiben Sie viel Sport oder trinken Sie regelmäßig Alkohol? Dann lesen Sie hier, was jeden Tag in Ihrem Körper passiert.

Unser Körper besteht aus ca. 100 Billionen Zellen, die Anteil an vielen Stoffwechselvorgängen besitzen. Um gesund zu bleiben, müssen die Zellen funktionstüchtig bleiben und sich regelmäßig erneuern. Doch ständig stören Erreger wie Viren und Bakterien, die Zellen in ihrer Arbeitsweise. Damit die Erreger keinen Schaden anrichten, ist unsere Immunabwehr stets auf der Hut, um die unerwünschten Eindringlinge unschädlich zu machen.

Sogenannte freie Radikale gehen besonders aggressiv vor. Sie entstehen sowohl im Rahmen der Atmung als auch durch externe Einflüsse wie UV-Licht, Luftschadstoffe oder Genussgifte wie Alkohol oder Nikotin. Sie haben ihren Bindungspartner (z. B. Oxidation) verloren und sind deshalb äußerst reaktionswütig: auf der Suche nach einem neuen Bindungspartner sind sie nicht wählerisch, sondern schnappen sich einfach den nächstbesten. Dadurch entsteht ein neues freies Radikal, das sich wieder den nächsten schnappt – der Beginn einer folgenreichen Kettenreaktion!

Schafft es der Körper, analog zur gesteigerten Menge an freien Radikalen Radikalfänger zu produzieren/auszusenden, ist alles in Ordnung. Schafft er es nicht, entsteht ein Ungleichgewicht – der Körper gerät in oxidativen Stress und damit aus dem Takt! Ist dies passiert, besteht die Gefahr einer massiven Beeinträchtigung der normalen Zellvorgänge bis hin zur Veränderung der genetischen Information im Zellkern. Die Folge: ein steigendes Risiko für chronisch-degenerative Erkrankungen (z. B. Diabetes Mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen).

Um dem Worst Case vorzubeugen, können Radikalfänger über die Nahrung zugeführt werden. Hier tragen die Immunmineralien Zink und Selen sowie Vitamin B2 dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.